Rieselnd,
rieselnd,
silberflimmernd,
klingend,
aus den Tiefen
niederschimmernd
Lichter Mond
in Silberblau.
Bäume schwimmend
in den hellen
glitzerndweißen
Rundumweiten.
Wasser klingeln,
glucksen,
läuten
aus den sanften
Dunkelheiten
Nebelschäume
schweben, steigen,
auf ihnen
im Glimmerreigen
glitzt
gefallener Mondes-Tau
niederschimmernd
aus den Tiefen,
klingend,
singend,
silberflimmernd,
rieselnd, rieselnd.
Dunkle
Wolke kommt gezogen,
langsam.
Und vom Rande,
wollig, kommt es angeflogen.
Jetzt schwebt es im
Mondlicht silbern,
dünn und zirrig,
leicht, wie hauchig.
Langsam gehts wie
schwarzer Rauch
durch den silberhellen Mond
Schatten wandern,
dampfen rauchig.
Wie sie auf
das Helle dringen,
wie die Licht-
gerinsel springen !
Hoch und höher
steigt das Dunkel
husch ! und
wie vom Tuch verhangen,
fadenscheinig,
glimmert düstre,
schattenlose Helle
jetzt Gefunkel !
Silberspringen,
Silberklingen !
Silber flimmert,
rieselt, rieselt
husch ! und
wie vom Tuch verhangen
glimmert düstre,
schattenlose Helle.
Stille.
Plötzlich
gelles Schreien
in den Peitschen sehnger Äste,
hohles Brausen in den Kronen,
wildes Flattern
Stille wieder,
wieder Ruh.
Düstres schattenloses Dimmern.
Jetzt noch dunkler.
Schwarze Bäume, dunkle Ruh.
Jäh
aufheulen hohle Winde,
pfeifen, kreischen
in den Zweigen,
und die Bäume schlagen um sich
wie in Angst und wilder Furcht
da ! ein Tropfen
schwer und lau.
Zornger Sturm
schmettert die nächsten
schauernd, prasselnd
in die Blätter,
deren Schlagen,
deren Jagen
schauert Feuchte bis ins Herz.
Rieselnd,
rieselnd,
niederschimmernd
und in tausend Tröpfchen
flimmernd,
Silberlicht
aus Silberblau.
Fern am Rande
heller Tiefen
ziehen Wolken weiß im Mondlicht,
ziehn mit Sturm
davon und Grau.