Am Wehre
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O, seltsam schön
ists und schaurig
auf einem Wehre zu stehn :
Wild brausen die Wasser heran und tosen,
ledig bedrängender Enge,
ins Freie hervor,
hochauf weht der gischtende Schleier
und schmeichelt Dir sanft um die Sinne :
hinunter ! hinunter !
Und das Herz reißt sich los
und es wirft sich jauchzend hinab
schon schwebt den strudelnden Tiefen
es schwerelos zu
doch der süße, der kalte Fall
preßt sich am Herzen Dir hart
da fährts in die Hülle
zurück
und fast schmerzlich
schlägst Du zurück in den Tag.
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