Du Zeit,
du Zeit, enteil mir nicht !
Du rasest fort, wie wild getrieben,
und ich - ich trag Dich in mir drin
:
Wie bin ich ruhlos - und wie bänglich,
daß Du mir je enteilen könntest.
So steht mein
Sinnen immer endlich
darauf, und drüber laß ich
die vielen andern Dinge alle,
die mir so weh im Herzen brennen,
nur ungelöscht ! Sagt mir : Was bin ich
?
Wer bin ich ? und :
bist Du denn in mir - Zeit ?
Ich bin wie hoher
Wogenschlag :
aufschwindelnd und herniederstürzend -
und immer wogend, kräuselnd, strudelnd.
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