Ich trete ans
Fenster :
wärmendes Wohlsein
kost mir im Blute,
tanzende Sonne verschüttet ihr Licht.
Über den fernen
blauenden Bergen,
über den sehnenden, dehnenden Saaten,
über der abgetragenen Gelbheit
zitternder Wiesen - liegt es wie Duft.
Duft, nicht zu
sehen,
dem Auge nur fühlbar -
Duft, nicht zu sehen,
so fein und so zart -
aber ich schmeck ihn,
ich koste ihn - selig,
in dem Genusse fühlenden Ahnens
schließ ich die Lider
und sage : Es wird !
Sieh doch die
Bäume !
Was sagst Du : die kahlen ?!
Fühle doch nach mit
den nervigen weichen
Lippen der Augen,
fühle doch nach !
Fühlst Du nicht
auch
den schöpfenden Schleier,
braust Dir nicht auch
in Säften der Baum ?
Und ich sehe die
schwingenden Vögel,
schwingend in schwingenden
Lüften sich wiegen -
das ist die Starre des Eises
nicht länger,
das ist gelöste, fließende Weite -
so sag' ich wieder beseligt : Es wird !
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