Die Erde
träumt.
Und sollt' sie's nicht in diesen Tagen,
da nur noch Häßlichkeiten ragen,
nur Haß die lieblichsten Gestade säumt
?
Sie ist es müd',
für wen soll sie sich noch verschwenden,
da nur noch Blendwerke noch blenden -
und niemand mehr die Schönheit sieht ?
Sie webt sich ein
in zarten Abendhauch
und träumt ganz still und einsam vor
sich hin:
so ganz ein Kind und unschuldsvoller
Sinn,
das sich in duft'gem Nebelrauch
und in sich selbst, in Traum und Spiel
versessen,
so ganz die Umwelt hat vergessen.
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